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Mit Freude und Zuversicht die Unternehmenszukunft gestalten:
Für mehr lohnende Kunden, höheren Gewinn, abgesicherte Liquidität.

Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.

Hermann Hesse
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Vom Streben nach Glück

Vor kurzem fand in Herzogenaurach ein Kongress statt: „Gesundheitsmanagement als unternehmerische Kernkompetenz“. Es drehte sich um die Frage, wie Unternehmen ihren Mitarbeitern dabei helfen können, gesund und leistungsfähig zu bleiben.

„Die Besserwisser“

Der Artikel von Wolf Lotter stellte die Einleitung zum Titelthema „Denken“ in Ausgabe 11/2009 von brand eins dar. Der Autor begann seinen Artikel mit der Feststellung: „Alle reden über die Wissensgesellschaft. Blöd nur, dass man in der viel nachdenken muss. Und das nicht quer, sondern nach vorn.“

In dem Artikel erfährt der Leser, dass es einen Unterschied zwischen denken und nachdenken gibt, dass die meisten von uns zu wenig nachdenken und dass es deshalb viel zu viele Denkbürokraten gibt und viel zu wenige Denkunternehmer. Spezialistentum und festgeschriebene Prozesse, so der Autor, seien der Tod des freien (Nach)Denkens. Die meisten Menschen würden sich in Denkroutine bewegen statt Neues und Gewagtes zu denken. Reines Wissen könne nicht der alleinige Antrieb von Innovation sein. Dazu benötige man Menschen, die über den Tellerrand ihres Fachgebiets hinausdenken und sich mit anderen vernetzen würden. Und wenn Unternehmen Querdenker in Thinktanks halten würden, dann sei das kein Grund stolz zu sein, denn schon die Wortwahl zeige, welch minimale Bedeutung man ihnen zumesse. Stünde doch das Wort „quer“ für etwas, das nicht stimme, das im Weg liege oder behindere. Die Thinktanks würden im Übrigen nur verdeutlichen, dass man diese möglicherweise gefährlichen Kreaturen vom Rest der Mannschaft isoliert halte.

Vordenken statt querdenken

Letztlich, so die Forderung von Lotter, brauche man Vordenker und nicht Querdenker, Intellektuelle, die sich das Recht nähmen, über die Dinge nachzudenken und die den Mut hätten, ihre Ideen durchzusetzen, auch gegen Widerstände: „Denn Nachdenken ohne Mut ist gar nichts. Wer nicht durchsetzen will, was er herausgefunden hat, wer das, was er weiß, nicht wert befindet, dafür – gepflegt – zu streiten, der hat seine Hausaufgaben nicht gemacht. Sapere aude, sagte Horaz, und Immanuel Kant hat das richtig übersetzt: ‚Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen’.“

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