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Mit Freude und Zuversicht die Unternehmenszukunft gestalten:
Für mehr lohnende Kunden, höheren Gewinn, abgesicherte Liquidität.

Ich bin, was ich denke, deswegen wird mein Denken zum Schicksal.

Buddha
Aktuell:
Wenn Marken zu Synonymen werden

Wer ein Papiertaschentuch braucht, fragt nach einem Tempo. Fischer-Dübel kennt jeder Heim- und Handwerker. Jeder weiß, was Nivea ist. BMW, Porsche und Coca-Cola fallen jedem ein, den man nach einer bekannten Marke fragt. Starke Marken setzen sich im Bewusstsein und im Gedächtnis der Menschen fest. Aber wieso wird ein Produkt mit unzähligen Konkurrenten – Nivea zum Beispiel – zu einer unverwechselbaren Marke? Wieso strebt jeder kleine Junge danach, einen Porsche zu fahren? Und wieso spielen kleine Mädchen seit 50 Jahren mit Barbie?

Eine Tasse Tee

Nan-in, ein japanischer Meister der Meiji-Zeit (1868 bis 1912), empfing den Besuch eines Universitätsprofessors, der etwas über Zen erfahren wollte.

Nan-in servierte Tee. Er goß die Tasse seines Besuchers voll und hörte nicht auf weiterzugießen. Der Professor beobachtete das Überlaufen, bis er nicht mehr an sich halten konnte. "Es ist übervoll. Mehr geht nicht hinein!" "So wie diese Tasse", sagte Nan-in, "sind auch Sie voll mit Ihren eigenen Meinungen und Spekulationen. Wie kann ich Ihnen Zen zeigen, bevor Sie Ihre Tasse geleert haben?"

Aus „Ohne Worte, ohne Schweigen.“ , O.W. Barth-Verlag