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Mit Freude und Zuversicht die Unternehmenszukunft gestalten:
Für mehr lohnende Kunden, höheren Gewinn, abgesicherte Liquidität.

Die Zukunft begünstigt nur den vorbereiteten Geist.

Dennis Gábor
Aktuell:
Sechs Hüte oder wie wir anders denken lernen

„Die Weise, wie wir denken, ist das größte Problem der Menschheit“, sagt der Mediziner und promovierte Psychologe Edward de Bono im Interview mit Christiane Sommer in der Novemberausgabe 2009 von „brand eins“. Um unser eingeschränktes Denken nachhaltig zu verändern, hat de Bono die Methode der sechs Hüte entwickelt. Sie soll uns dabei helfen, aus unseren Denkschablonen auszubrechen und neue Wege zu gehen. „Laterales Denken“, will er uns damit beibringen, also die Fähigkeit, ein Thema unter verschiedenen Denk- und Wahrnehmungsperspektiven zu betrachten.

Eine Tasse Tee

Nan-in, ein japanischer Meister der Meiji-Zeit (1868 bis 1912), empfing den Besuch eines Universitätsprofessors, der etwas über Zen erfahren wollte.

Nan-in servierte Tee. Er goß die Tasse seines Besuchers voll und hörte nicht auf weiterzugießen. Der Professor beobachtete das Überlaufen, bis er nicht mehr an sich halten konnte. "Es ist übervoll. Mehr geht nicht hinein!" "So wie diese Tasse", sagte Nan-in, "sind auch Sie voll mit Ihren eigenen Meinungen und Spekulationen. Wie kann ich Ihnen Zen zeigen, bevor Sie Ihre Tasse geleert haben?"

Aus „Ohne Worte, ohne Schweigen.“ , O.W. Barth-Verlag