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Mit Freude und Zuversicht die Unternehmenszukunft gestalten:
Für mehr lohnende Kunden, höheren Gewinn, abgesicherte Liquidität.

Ich bin, was ich denke, deswegen wird mein Denken zum Schicksal.

Buddha
Aktuell:
Führung muss Sinn vermitteln

Deutsche Unternehmen rühmen sich gerne ihrer Innovationsfähigkeit. Doch wenn man den Zeichen trauen darf, wird es damit künftig nicht mehr so gut aussehen. Nach jüngsten Untersuchungen flüchten sich 20 Prozent der deutschen Arbeitnehmer in die innere Kündigung. Das kostet die Wirtschaft bis zu 109 Milliarden Euro im Jahr. Außerdem bleiben dabei jede Menge guter Ideen und Innovationen auf der Strecke. Doch Jammern hilft nicht. Stattdessen müssen sich die Unternehmen auf ihre Führungskultur besinnen und damit auch auf die Unternehmenskultur.

Wie man den Kunden an sich bindet

Wechselkosten schaffen

Für die Ausgabe 12/2009 von brand eins hat Mathias Irle den Ökonomen Joachim Büschken zum Thema Kundenbindung interviewt. Sie sprachen über Untreue, überschätzte Marken und Datenfriedhöfe. Büschken schlägt einen oft vernachlässigten Weg zur Kundenbindung vor: „Erst wenn harte Wechselkosten ins Spiel kommen, entsteht eine robuste Kundenloyalität, die verhindert, dass Konsumenten bei der ersten kleinen Enttäuschung untreu werden.“

Dafür zählt er Beispiele auf, erläutert wie es funktioniert und wie man es besser nicht machen sollte. Außerdem stellt er die Bewertung von Marken und den Nutzen von Kundenbindungsprogrammen in Frage: „Eine Marke ist schick und spektakulär. Da hängen große Budgets dran. Viel lieber als mit den Wechselkosten beschäftigen sich die Marketingabteilungen damit, riesige Datenmengen über die Kunden zu sammeln und daraus Kundenbindungsprogramme zu machen.“ Untersuchungen hätten bewiesen, dass zwischen 60 und 70 Prozent dieser Programme nichts dazu beitrügen, die Profitabilität zu steigern.

Ketzerisch, aber unbedingt lesenswert.

Sanfte Fesseln (1,66 MB)