Home   |   Impressum   |   Kontakt   |   Downloads   |   RSS-Feed   |   Netviewer   |   Login
Mit Freude und Zuversicht die Unternehmenszukunft gestalten:
Für mehr lohnende Kunden, höheren Gewinn, abgesicherte Liquidität.

Mit einem Brunnenfrosch kann man nicht über das Meer sprechen.

Fernöstliche Weisheit
Aktuell:
Visionen wirken stärker als Dynamit

Professor Wolfgang Berger, Gründer des Business Reframing Instituts, mutet dem Leser mit seinem Buch „Business Reframing“ schwere Kost zu. Nicht etwa, weil es schwer zu lesen, langweilig geschrieben oder uninteressant wäre – ganz im Gegenteil. Aber es verlangt vom Leser, lieb gewordene Denkschablonen zu verlassen und letztlich – will er vom Buch profitieren, auch sein Verhalten zu ändern.

Wie man den Kunden an sich bindet

Wechselkosten schaffen

Für die Ausgabe 12/2009 von brand eins hat Mathias Irle den Ökonomen Joachim Büschken zum Thema Kundenbindung interviewt. Sie sprachen über Untreue, überschätzte Marken und Datenfriedhöfe. Büschken schlägt einen oft vernachlässigten Weg zur Kundenbindung vor: „Erst wenn harte Wechselkosten ins Spiel kommen, entsteht eine robuste Kundenloyalität, die verhindert, dass Konsumenten bei der ersten kleinen Enttäuschung untreu werden.“

Dafür zählt er Beispiele auf, erläutert wie es funktioniert und wie man es besser nicht machen sollte. Außerdem stellt er die Bewertung von Marken und den Nutzen von Kundenbindungsprogrammen in Frage: „Eine Marke ist schick und spektakulär. Da hängen große Budgets dran. Viel lieber als mit den Wechselkosten beschäftigen sich die Marketingabteilungen damit, riesige Datenmengen über die Kunden zu sammeln und daraus Kundenbindungsprogramme zu machen.“ Untersuchungen hätten bewiesen, dass zwischen 60 und 70 Prozent dieser Programme nichts dazu beitrügen, die Profitabilität zu steigern.

Ketzerisch, aber unbedingt lesenswert.

Sanfte Fesseln (1,66 MB)