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Mit Freude und Zuversicht die Unternehmenszukunft gestalten:
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Phantasie ist wichtiger als Wissen.

Albert Einstein
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Die Black Swan Theory

Die „Black Swan Theory“ ist seit der Veröffentlichung des libanesisch-amerikanischen Autors und ehemaligen Aktienhändlers Nassim Nicholas Taleb 2007 in aller Munde. Im Grunde genommen ist sie jedoch weitaus älter. Schon Bertrand Russel warf 1912 in seiner Veröffentlichung „The Problems of Philosophy“ die damit zusammenhängenden Fragen auf. Dazu erzählte er die berüchtigte Geschichte des Huhns:

Lernen von Mutter Natur

In den letzten Jahren setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass Unternehmen lebende Organismen sind, die auch als solche geführt werden müssen, soll sich Erfolg einstellen. Grundlage dafür ist das Evolutionsmanagement, das auf der Evolutionslehre von Charles Darwin basiert.

In den letzten Jahren setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass Unternehmen lebende Organismen sind, die auch als solche geführt werden müssen, soll sich Erfolg einstellen. Grundlage dafür ist das Evolutionsmanagement, das auf der Evolutionslehre von Charles Darwin basiert. Unternehmer und ihre Führungskräfte machen sich das Leben leichter und ihr Unternehmen erfolgreicher, wenn sie von Mutter Natur lernen, wie organisches Wachstum funktioniert.

Vergleicht man die Natur mit einem Unternehmen wird man zahlreiche Parallelen entdecken. Den internen Materialfluss könnte man als Gegenstück zum Blutkreislauf betrachten. Das Nervensystem würde so gesehen dem Informationsfluss entsprechen. Die Unternehmensspitze ist natürlich das Hirn des Ganzen. Entwicklungen von Firmen oder Organisationen verlaufen oft überraschend und auf verschlungenen Pfaden, wie in der Natur.

Chamäleon statt Terminator

Die Natur findet immer wieder überraschende Problemlösungen, indem sie neue Wege geht. Evolution ist so betrachtet nichts weiter als eine permanent voranschreitende Entwicklung, in deren Verlauf sich die Arten verändern. Die Entwicklung geht vom Einfachen zum Komplexen, angetrieben vom Willen zum Leben. Durch die natürliche Auslese überleben nur diejenigen, die am besten an ihre Umwelt angepasst sind – Survival of the fittest. Irrtümlich wird oft angenommen, dass die Übersetzung lautet „Die Stärksten überleben“, aber weit gefehlt. Es heißt „Diejenigen, die am besten angepasst sind, überleben“. Also Unternehmen, die wendig, flexibel, kundennah und verlässlich sind. Unternehmen, die jederzeit in der Lage sind, sich veränderten Marktbedingungen und Kundenwünschen anzupassen.
Der Entwicklungsprozess ist jedoch weder in der Natur noch in einem Unternehmen zentral bis ins Detail zu steuern. Es laufen viele unterschiedliche Prozesse gleichzeitig ab, die durch unendlich viele Faktoren mitbestimmt, aufgehalten, umgeleitet werden etc. Jede Organisation ist von Individuen geprägt. Deshalb können fertige Konzepte auch nicht pauschal auf jede beliebige Organisation übertragen werden. Man muss sie an die Gegebenheiten anpassen oder selbst neue entwickeln.
Zu dieser Strategie gehört es auch, Kooperation und Netzwerke innen und außen zu fördern, von anderen zu lernen und auf Vielfalt zu setzen. Sportlicher Wettbewerb ist jederzeit erlaubt, Vernichtungsfeldzüge sind kontraproduktiv.

Meme erhalten

Die Natur macht uns vor, dass Veränderung nicht um ihrer selbst Willen stattfinden muss, sondern um das Überleben zu sichern. Es gibt unzählige Beispiele, die zeigen, dass es Organismen gibt, die sich seit Urzeiten nicht verändert haben wie die Küchenschabe. Warum sollte sich also der Leibniz-Keks verändern, wenn sein Konzept nach wie vor funktioniert? Veränderung muss behutsam erfolgen. Unternehmen, die alles Alte über Bord werfen, berauben sich sozusagen ihres Erbguts, der Fähigkeiten, die im Unternehmen ähnlich wie Gene in der Natur weitergegeben werden – man nennt sie „Meme“. Sprunghafte Fortschritte sind in der Natur nur selten und auch in der Wirtschaft dauert es in der Regel immer etwas länger. Selbst Entwicklungen wie das Internet oder die Digitalfotografie brauchten einige Jahre, um sich durchzusetzen.
Deshalb ist es so wichtig, nicht nur revolutionäre Konzepte und Neuentwicklungen zu fördern, sondern auch die Innovationen, die durch viele kleine Schritte entstehen. Auch graduelle Verbesserungen können zu etwas Neuem führen. Man braucht lediglich mehr Geduld.

Führer, Beschützer, Schlichter, Organisator

Das menschliche Gehirn ist ein Produkt der Evolution. Die neueste Hirnforschung hat gezeigt, dass der Mensch nicht nur rationalen Erwägungen folgt. Im Gegenteil: Das Sagen hat eindeutig das Gefühlszentrum. Deshalb sollten Führungskräfte ihre Emotionen und die ihrer Mitarbeiter akzeptieren und integrieren. Wer sein Unternehmen durch permanentes Wachstum führen möchte, sollte nicht davon ausgehen, dass er als Alphatier den Stärksten markieren muss. Die Natur geht eher Kooperationen ein oder richtet es so ein, dass zwei oder mehrere Organismen in Symbiose leben. In der Natur ist das Leittier für die Seinen gleichzeitig Beschützer, Streitschlichter und Organisator.

Wenn Sie es schaffen, das Vorbild der Natur anzunehmen und ihr Unternehmen daran auszurichten, können Sie solides Wachstum erwarten. Übernehmen Sie die Vorteile einer einfachen Rangfolge, aber lassen Sie auch zu, dass sich jeder um sich selbst kümmert. Wenn Sie sich nicht damit befassen, wie Sie selbst zum Sieger werden können, sondern damit, wie Sie Ihre Mitarbeiter in ihrer Entwicklung unterstützen können, wird sich das Unternehmen ganz von selbst entwickeln.

TeamDenzer kann Ihnen dabei helfen, sich gesund weiterzuentwickeln und in die richtige Richtung zu marschieren.

Tipp: Evolutionsmanagement von Klaus-Stephan Otto, Uwe Nolting, Christel Bässler, Hanser, ISBN 3-446-40437-6, 34,90 Euro