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Mit Freude und Zuversicht die Unternehmenszukunft gestalten:
Für mehr lohnende Kunden, höheren Gewinn, abgesicherte Liquidität.

Die Idee ist das Absolute, und alles Wirkliche ist nur Realisierung der Idee.

Georg W. F. Hegel
Aktuell:
Führung muss Sinn vermitteln

Deutsche Unternehmen rühmen sich gerne ihrer Innovationsfähigkeit. Doch wenn man den Zeichen trauen darf, wird es damit künftig nicht mehr so gut aussehen. Nach jüngsten Untersuchungen flüchten sich 20 Prozent der deutschen Arbeitnehmer in die innere Kündigung. Das kostet die Wirtschaft bis zu 109 Milliarden Euro im Jahr. Außerdem bleiben dabei jede Menge guter Ideen und Innovationen auf der Strecke. Doch Jammern hilft nicht. Stattdessen müssen sich die Unternehmen auf ihre Führungskultur besinnen und damit auch auf die Unternehmenskultur.

Vom Streben nach Glück

Vor kurzem fand in Herzogenaurach ein Kongress statt: „Gesundheitsmanagement als unternehmerische Kernkompetenz“. Es drehte sich um die Frage, wie Unternehmen ihren Mitarbeitern dabei helfen können, gesund und leistungsfähig zu bleiben.

Die Gründe für dieses Bestreben liegen auf der Hand: Kranke kosten die Unternehmen, die Krankenkassen und die Gesellschaft jede Menge Geld. Angesichts einer alternden (Arbeits)Bevölkerung und eines erwarteten Rückgangs der Erwerbsfähigen um etwa 30 Prozent sehen sich die Unternehmen doppelt in der Pflicht. Die Redner waren Ärzte, Psychologen und Führungskräfte von verschiedenen Betriebskrankenkassen.

2007 betrugen die Kosten für arbeitsbedingte Krankheiten mehr als 35 Milliarden Euro. 4,2 Millionen Erwebstätigenjahre gingen durch Krankheit verloren. Nach einer Erhebung des Gallup-Instituts tun trotzdem nur sechs Prozent der Unternehmen in Deutschland aktiv etwas für die Gesundheit der Belegschaft. Die meisten von ihnen sind jedoch nur im Bereich der Therapie, also der Beseitigung bzw. Reduzierung von Krankheitssymptomen tätig. Prävention steht nur bei wenigen auf der Agenda. Dabei ist Therapie das teuerste Instrument und die nachhaltige Wirkung ebenfalls gering.

Werte schaffen Glück

Der Kongress befasste sich mit der Frage, was Unternehmen dazu beitragen können, ihre Mitarbeiter vor Krankheit zu bewahren. Selbstverständlich ging man auch der Frage nach, weshalb Mitarbeiter überhaupt krank werden. Und dabei zeigte sich schnell, dass Gesundheit mehr ist als lediglich das Fehlen von Krankheit. Der gesunde Mensch fühlt sich glücklich und leistungsfähig, während sich der Kranke als unwohl, unglücklich und nicht leistungsfähig empfindet. Es geht also nicht nur darum, dass der Mensch keine Krankheit hat, sondern dass er sich glücklich und leistungsfähig fühlt. Und hier kommt die Führung eines Unternehmens ins Spiel. Die Redner des Kongresses legten einleuchtend dar, dass durch eine werteorientierte Unternehmensführung die größten Erfolge im Gesundheitsmanagement erzielt werden. Kongressveranstalter Dr. Erich Wühr, Geschäftführer der Corporate Excellence Consult GmbH: „Führungskräfte müssen Arbeitsbedingungen schaffen, in denen Mitarbeiter gesundheitsbildende Werte schöpfen können. Für den Mitarbeiter entsteht daraus Gesundheit. Für das Unternehmen entstehen Produktivität, Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft, Bindung an das Unternehmen und Kundenbindungskraft der Mitarbeiter.“

Was macht gesund? Was macht krank?

Wer glaubt, am Gesündesten seien diejenigen, die nichts tun, irrt sich gewaltig. Die Wissenschaft weiß inzwischen, dass es uns am Besten geht, wir uns am Glücklichsten fühlen, wenn wir dabei sind, eine herausfordernde Aufgabe zu lösen oder etwas zu tun, das unsere ganze Aufmerksamkeit und Konzentration in Anspruch nimmt. Das heißt, der Mensch braucht herausfordernde, sinnvolle Aufgaben und natürlich eine Umgebung, die seinen Einsatz wertschätzt.
Leider sind diese Voraussetzungen in vielen Unternehmen nicht gegeben. Inkompetenz, Angst, Kontrollsucht und Egoismus der Führungskräfte verhindern oft genug, dass Mitarbeiter ihre Fähigkeiten in der für sie richtigen Umgebung, unter den richtigen Voraussetzungen und bei anspruchs- und sinnvollen Aufgaben einsetzen und weiterentwickeln können. Je weniger Chefs ihren Mitarbeitern zutrauen, je mehr Regeln sie ihnen vorschreiben, je stärker sie sie kontrollieren, desto geringer werden Engagement und Motivation. Das schadet dem Unternehmenserfolg und der Gesundheit der Mitarbeiter. Der Chef des Maschinenbauunternehmens Semco sagte einmal: „Wir wollten, dass sich unsere Arbeiter wie Erwachsene benehmen, deshalb hörten wir auf damit, sie wie Kinder zu behandeln.“ Das Konzept von Semco basiert auf Freiwilligkeit, Vertrauen und Kommunikation und es ist gelungen, den Wandel vom Müssen zum Wollen durchzusetzen. Es gibt zahlreiche weitere Beispiele von Unternehmen, in denen das gelungen ist, doch den meisten anderen fehlt der Mut, den Versuch auch nur zu wagen. Sie halten sich lieber an „altbewährte“ Rezepte und wundern sich, wenn der Erfolg ausbleibt.

Wie steht es um Ihre Mitarbeiter?

Stellen Sie sich diese Frage: Sind Ihre Mitarbeiter motiviert und gesund, begeistert bei der Sache? Sie wissen es nicht? Dann steht es schlecht um ihre Mitarbeiter und um Ihr Unternehmen. Wenn Ihre Mitarbeiter nicht motiviert sind, sind es auch Ihre Kunden nicht.

Team Denzer kann Ihnen dabei helfen, die Potenziale Ihrer Mitarbeiter zu entdecken und zu entwickeln. Wir schauen ganz genau hin und sagen Ihnen, wo und wie Sie Ihre unternehmerische Kompetenz weiterentwickeln können, damit auch Ihre Mitarbeiter weiterkommen und damit der Unternehmenserfolg steigt. Wir helfen Ihnen dabei, ein Wertesystem zu entwickeln, das zu Ihnen, Ihren Mitarbeitern und Ihrem Produkt passt, damit Ihr Unternehmen zu einer Marke wird, die begeistert. Motivation kann man nicht verkünden und Leidenschaft nicht verordnen – sie müssen aus der Begeisterung für das, was man tut, entstehen.

Große Ziele erreicht niemand alleine – zumindest nicht auf Dauer.