Home   |   Impressum   |   Kontakt   |   Netviewer   |   Downloads   |   RSS-Feed
Potenziale erkennen
Erfolg planen
Zukunft sichern
Kostenlose Checkliste:
Früherkennung von Unternehmenskrisen.

Was immer Du tun kannst oder erträumst, tun zu können, beginne es.
Kühnheit besitzt Genie, Macht und magische Kraft.

Johann Wolfgang von Goethe.
Aktuell:
Management by Sokrates

Sokrates, der von 469 bis 399 v.Chr. lebte, war einer der bedeutendsten Philosophen seiner Zeit. Ihm ist der berühmte Satz "Ich weiß, dass ich nichts weiß", zuzuordnen. Die Spezialität von Sokrates war es, in Athen herumzuspazieren und seine Mitbürger mit permanenter Fragerei zu nerven. Soll jetzt also der Chef durch das Unternehmen spazieren und seine Mitarbeiter mit Fragen nerven?

Das Eisberg-Modell in der Menschenführung

Von einem Eisberg ragt nur die Spitze aus dem Wasser. Der Rest befindet sich unter der Wasseroberfläche. Ähnlich ist es nach Sigmund Freud mit dem menschlichen Bewusstsein. Er teilte die Psyche in drei Instanzen: das bewusste Ich, das Es und das Über-Ich. Er verwies damit auf die übergroße Bedeutung des Unbewussten für das menschliche Handeln. Die im Unterbewusstsein liegenden Ängste, verdrängten Konflikte, traumatischen Erlebnisse , Triebe und Instinkte stellte er als übergeordnete Schichten dar.
Später wurde das Schichtungsmodell Freuds als Eisberg dargestellt. Der Anteil des bewussten Ichs wurde dabei als sichtbarer Teil des Eisbergs über Wasser dargestellt, das Es und das Über-Ich blieben unter Wasser im größeren Anteil verborgen. Dabei bediente man sich des Pareto-Prinzips: 20 Prozent des Eisbergs werden der sichtbaren Schicht zugeordnet und 80 Prozent der unsichtbaren.

Veränderung ist eine Mensch-Frage
Später gingen Wissenschaftler verschiedener Disziplinen daran, das Eisberg-Modell zu nutzen, unter anderem im Veränderungsmanagement, wo die Theorie von Prof. Dr. Wilfried Krüger von der Justus-Liebig-Universität Gießen als führend betrachtet wird. Nach seiner Ansicht betrachten viele Change-Manager nur die Spitze des Eisbergs, nämlich Kosten, Qualität und Zeit. Die unsichtbaren Aspekte werden häufig vernachlässigt und führen deshalb zum Misserfolg der Veränderung. Die kann nämlich nur gelingen, wenn die Veränderung sich auch auf die sogenannten weichen Faktoren stützt wie Werte, Denkweisen und Verhaltensmuster. Krüger macht geltend, dass Veränderungen immer oberflächlich bleiben würden, solange die Barrieren unterhalb der Wasseroberfläche nicht beseitigt würden. Im Klartext: Die Menschen im Unternehmen müssen den Sinn der Veränderung erkennen, verstehen und gut heißen sonst klappt die Umsetzung nicht. Die Menschen, mit ihren Gefühlen, ihren Denkmustern und Verhaltensweisen müssen wahr- und ernstgenommen werden. Nur dann kann man sie überzeugen. Und nur dann kann eine Veränderung, die den Unternehmenserfolg steigert, gelingen. Veränderung kann nicht aufgesetzt werden, sondern muss das Unternehmen durchdringen und zur Normalität werden.

Was unter der Oberfläche schwelt

„Alle Veränderung erzeugt Angst. Und die bekämpft man am besten, indem man das Wissen verbessert“, sagte einmal Ihno Schneevoigt, Personalvorstand der Allianz. Krüger definiert, mit welchen Gefühlen man es beim Veränderungsmanagement unterhalb der Wasseroberfläche zu tun hat. Dafür teilt er die Mitarbeiter in vier Gruppen:

Die Gegner

Sie sind gegenüber der Veränderung negativ eingestellt. Ihre Einstellungen und Glaubenssätze müssen durch das Management so weit wie möglich positiv beeinflusst und geändert werden.

Die Förderer

Sie sind gegenüber Veränderung grundsätzlich und persönlich positiv eingestellt. Sie sehen im Wandel Chancen für sich und unterstützen ihn infolgedessen.

Die verdeckten Gegner

Man könnte sie auch als Opportunisten bezeichnen. Sie scheinen den Wandel zu unterstützen, sind aber in ihrer Grundhaltung negativ. Durch gezielte Kommunikation kann man ihre Haltung ändern.

Die möglichen Förderer

Sie sind gegenüber Veränderungen zwar positiv eingestellt, hegen aber gegenüber dieser bestimmten Veränderung Ressentiments. Sie können überzeugt werden.

Unternehmenskultur bestimmt Veränderungsbereitschaft

Es ist Aufgabe des Managements, die Unschlüssigen und die Gegner von der Veränderung zu überzeugen. Dazu ist es nötig, eine Unternehmenskultur aufzubauen, die der Veränderung positiv gegenübersteht, und sie fördert. Zahlreiche Unternehmen haben aber keine einheitliche Unternehmenskultur oder eine „verkündete“, die nicht gelebt wird und deshalb auch von den Mitarbeitern nicht als bindendes Wertesystem akzeptiert wird. Wird in den Unternehmensgrundsätzen Team- und Projektarbeit hochgehalten und dann doch nur die Einzelleistung durch einen patriarchalischen Chef belohnt, führt das zu einer Kultur des Misstrauens und der Lüge, aber niemals zu einer partnerschaftlichen. Diese Diskrepanz wird sich auch nach außen zeigen und dafür sorgen, dass das Unternehmen von seinen Kunden eher negativ wahrgenommen wird. Sobald ein anderer Anbieter ein ähnliches Produkt anbietet, werden sie ihre Loyalität aufgeben.

Elemente, die Veränderung fördern:
- Klar formulierte Visionen, die von der Führung gelebt werden
- Verwurzelung in der Tradition
- Fortschritt und Zukunftsorientierung
- Förderung von Eigeninitiative und Ideen
- Respekt im Umgang miteinander
- Die Beachtung ethisch-moralische Prinzipien
- Soziale Verantwortung
- Gerechtigkeit und Chancengleichheit
- Transparenz und Vertrauen

Elemente, die Veränderung behindern:
- Falscher Konsens und Misstrauen
- Permanente Kontrolle und Bewertung
- Starre Arbeitsabläufe
- Starre Hierarchien und Strukturen
- Bevorzugung Einzelner
- Fehlende Empathie

Was Team Denzer für Sie tun kann
Wir sind spezialisiert auf die Begleitung von Unternehmen in Umbruchsituationen. Wir kennen die Aufgaben aus Erfahrung und verfügen über die nötigen Instrumente und Lösungen. Wir betrachten ein Unternehmen als lebenden Organismus und kurieren nicht an der Oberfläche, sondern gehen mit Ihnen in die Tiefe auf Entdeckungsreise. Sie lernen sich selbst und Ihr Unternehmen besser kennen und leiten mit uns gemeinsam Veränderungen ein, die für Sie, Ihre Mitarbeiter und das Unternehmen sinnvoll und gewinnbringend sind. Der Unternehmenserfolg ist unser Ziel.

mehr dazu bei Wikipedia