Früherkennung von Unternehmenskrisen.
Eine Chance zu sehen, ist keine Kunst. Die Kunst ist es, eine Chance als erster zu sehen.
In dieser Rubrik schreiben wir über Themen, die Unternehmer interessieren und über Fragen, die uns in unserer täglichen Arbeit in den Unternehmen auffallen. Mit unseren Artikeln möchten wir Ihnen Informationen und Impulse für Ihr Wirken als Unternehmer an die Hand geben. Lernen Sie andere Sichtweisen und neue Ideen kennen.
Als am 1.Juli 1986, vor 25 Jahren, von mir und Dietmar Horntrich das Unternehmen „Denzer und Horntrich“, später umbenannt in „Denzhorn“, gegründet wurde, war unser Grundgedanke, mittelständischen Unternehmen eine ganzheitliche Leistung anzubieten - von der Strategieentwicklung bis zur Realisierung der geplanten Maßnahmen. Heute würde man das „begleitetes Change-Management“ nennen.
Finanz- und Wirtschaftskrise haben Auswirkungen auf alle Unternehmen. Umso wichtiger ist für Unternehmer, dass sie wissen, wo sie stehen. Nur dann können sie verlässlich planen. Unternehmenszahlen, besonders die Entwicklung der Liquidität, sind dafür eine unverzichtbare Grundlage.
mehr...Die Arbeit mit Zahlen ist für die meisten Menschen kein Vergnügen. Für kleinere Unternehmen sind die Zahlen und die Buchhaltung oft etwas, mit dem sich der Chef und die Chefin nach Arbeitsende vergnügen dürfen. Dabei geht oft unter, dass Zahlen bei der Unternehmensführung und –planung eine große Hilfe sind und die Basis für strategische Entscheidungen bilden. Man muss sie nur richtig aufbereiten. Externes Controlling erleichtert die Unternehmensplanung.
mehr...Die Finanz- und Wirtschaftskrise ist seit über einem Jahr allgegenwärtig. Jedes noch so geringe Plus bei den Auftragseingängen wird gemeldet, analysiert und je nach Standpunkt als nicht ausreichend, Hoffnungsschimmer oder das Ende der Krise ausgerufen. Es gibt aber auch Menschen, die die Krise aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten, zum Beispiel der Crailsheimer Unternehmer Gerhard Schubert.
mehr...Deutsche Unternehmen rühmen sich gerne ihrer Innovationsfähigkeit. Doch wenn man den Zeichen trauen darf, wird es damit künftig nicht mehr so gut aussehen. Nach jüngsten Untersuchungen flüchten sich 20 Prozent der deutschen Arbeitnehmer in die innere Kündigung. Das kostet die Wirtschaft bis zu 109 Milliarden Euro im Jahr. Außerdem bleiben dabei jede Menge guter Ideen und Innovationen auf der Strecke. Doch Jammern hilft nicht. Stattdessen müssen sich die Unternehmen auf ihre Führungskultur besinnen und damit auch auf die Unternehmenskultur.
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In der Februar-Ausgabe der Zeitschrift „brand eins“ war der Schwerpunkt „Marke“. Wolf Lotter hat sich in seinem Artikel „Der harte Kern“ daran gemacht, herauszufinden, wie sich die Marke in der Wissensgesellschaft verändert bzw. verändern muss. Er diagnostiziert eine Gemütskrankheit der Marke namens Branding und Markeninkontinenz, das wilde Markieren fremder Terrains. Ergebnis sei, dass die Marke nicht mehr wisse, wo sie herkomme, für wen sie und wozu sie nützlich sei.
Die achte Studie der Initiative „UnternehmerPerspektiven“ der Mittelstandsbank der Commerzbank mit dem Titel „Mittelstand in der Krise – Umsteuern für den Aufschwung?“ hat einmal mehr ein Thema aufgegriffen, das Familienunternehmen bewegt: Ist die Krise bereits überstanden? Geht es wieder aufwärts? Wie profitieren Unternehmen vom Aufschwung? Was muss sich ändern? Der Grundtenor ist, wie die Umfrage unter 4.004 Unternehmen von November 2009 bis Januar 2010 zeigt, „verhalten optimistisch“.
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„Der Heilige Benedikt hat den Äbten eine ganz klare Regel auferlegt, die auch für die heutigen Führungskräfte in der Wirtschaft gelten. Sie ist höchst aktuell und beinhaltet grundsätzliche Spielregeln, die auch heute den Umgang zwischen Chefetage und Mitarbeitern prägen sollten, aber oft nicht beachtet werden“, sagte der Abtprimas der Benediktiner Dr. Notker Wolf in einem Interview.
Je kleiner das Unternehmen desto häufiger ist es um die Führungsfähigkeiten des Chefs schlecht bestellt. Der Grund dafür ist einfach: Er hat es nicht gelernt. Viele Unternehmer kommen aus dem Handwerksbereich oder hatten eine gute Idee, die sie umgesetzt haben und die zum Erfolg führte. Bilden sie sich nicht aus eigener Initiative als Führungskraft weiter, haben sie ständig mit einem Manko zu kämpfen, dass den Unternehmenserfolg nachhaltig beeinträchtigen kann. Dieses Manko wächst mit der Zahl der Mitarbeiter und der Größe des Unternehmens. Zahlen und Mitarbeiter sind die beiden Bereiche, in denen sich mangelnde Führungs-Fähigkeiten am deutlichsten manifestieren: Unternehmensführung und Menschenführung.
Jedes Jahr wird von dem Fachmagazin „Produktion“ und der Unternehmensberatung A.T. Kearney in München der Preis „Fabrik des Jahres“ ausgelobt. Auf einem Kongress präsentieren sich dann die Sieger der Öffentlichkeit.
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