Früherkennung von Unternehmenskrisen.
Die Zukunft begünstigt nur den vorbereiteten Geist.
Eine Marke ist mehr als ein Produkt
Eine Marke werde nach wie vor mit bestimmten Produkten identifiziert. Doch eine Marke kennzeichne mehr: „Die Marke ist der Geist der Gemeinsamkeit von Unternehmen und Kunden, ein Heimatrevier, das Sinn stiftet“, schreibt Lotter. Waren und Produkte seien der sichtbare Beweis gewesen, dass die Marke am Leben war. Es habe sie gegeben, weil man ihre Zeichen erkannte und deren Nützlichkeit verstand. Doch heute bei einer Unzahl von Gütern und Produkten seien sie nichts Besonderes mehr, vielfach austauschbar. Es gehe heute um die Art und Weise, wie wir sie einsetzen, um den Sinn dahinter, den Zweck, den man verfolge. Es gehe um richtige Verfahren und Ideen zur Problemlösung. Doch das hätten die wenigsten begriffen.
Lotter stellt die Frage nach dem Sinn eines Unternehmens: Waren herstellen oder Probleme lösen. Diese Frage ist schnell beantwortet – Probleme lösen. Lotter erläutert in seinem Artikel, was Unternehmen heute zu einer Marke macht, am Beispiel von Google, das überhaupt keine greifbaren Produkte herstellt, sondern einen Systemzugang schafft. Am Beispiel von Triumph-Adler zeigt er, wie ein Unternehmen, das einst Waren herstellte, sich eine der Zeit und dem Wandel entsprechende Marke schafft.
Drei Sätze zeigen, worum es geht:
1. „Man muss wissen, wer man ist, woher man kommt, dann weiß man auch, was man tut.“
2. „Die Marke lebt, wenn man sofort versteht, was sie kann.“
3. „Leute wollen keine Gegenstände, sondern sie wollen den Nutzen, den diese Gegenstände stiften.“
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