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Früherkennung von Unternehmenskrisen.

Die Zukunft wird so aussehen, wie wir sie gestalten.

Jean Fourastié
Aktuell:
Spuren statt Staub

Anja Förster und Peter Kreuz befassen sich auch in ihrem neuen Buch wieder mit der Frage, was Unternehmen erfolgreich und attraktiv macht. Sie gehen der Frage nach, weshalb es zwei Sorten von Unternehmen gibt – diejenigen, in denen Sinnleere herrscht, die viel Staub aufwirbeln, lieblos Produkte auf den Markt werfen und sang- und klanglos untergehen und diejenigen, die durch ihre Ideen, ihre Leidenschaft und einen unverwechselbaren Geist hervorstechen, der in ihren Produkten spürbar wird. Kurz: Unternehmen, die Spuren hinterlassen.

Neue Wege der Unternehmensführung - Besser führen mit den Regeln des Hl. Benedikt

„Der Heilige Benedikt hat den Äbten eine ganz klare Regel auferlegt, die auch für die heutigen Führungskräfte in der Wirtschaft gelten. Sie ist höchst aktuell und beinhaltet grundsätzliche Spielregeln, die auch heute den Umgang zwischen Chefetage und Mitarbeitern prägen sollten, aber oft nicht beachtet werden“, sagte der Abtprimas der Benediktiner Dr. Notker Wolf in einem Interview.

Als Beispiele führt er an „Der Abt mache alles Gute und Heilige mehr durch sein Leben als durch sein Reden sichtbar“, „Der Abt bevorzuge im Kloster keinen wegen seines Ansehens“ oder „Der Abt muss wissen, welch schwierige und mühevolle Aufgabe er auf sich nimmt: Menschen zu führen und der Eigenart vieler zu dienen. Für sie alle muss er einmal Rechenschaft ablegen“.

Eine andere Form von Führungs-Seminar in der Abtei Kloster Engelthal
Die Benediktinerinnen der Abtei Kloster Engelthal bieten zusammen mit dem Unternehmer-Coach Günter Denzer und der Heilpraktikerin und Hypnotherapeutin Stephanie Merle einen Kurs an, in dem Unternehmer einen Ausschnitt aus der Regel des Heiligen Benedikt kennen lernen und als Rüstzeug in ihren Unternehmensalltag mitnehmen können. Dabei geht es nicht darum, eine neue Managementmethode zu erlernen, denn Führung ist keine Frage der Technik, sondern darum, sich persönlich weiterzuentwickeln und die eigene Führungskompetenz zu stärken.

Mit Hilfe der Regel Benedikts werden die Teilnehmer Klarheit erlangen und Lösungen für ihre Anliegen erarbeiten. Dabei helfen die Stille und Sammlung in klösterlichen Umgebung, die morgendliche, meditative Arbeit im Klostergarten oder in der Werkstatt unter Anleitung der Priorin SR Johanna Stuer und Qi Gong-Übungen.

In den Arbeitseinheiten wird Sr Michaela Storch, ehemalige Cellerarin, mit der Gruppe die verschiedenen Kapitel der Regel Regel Benedikts betrachten, die wertvolle Impulse für das tägliche Leben in Gesellschaft und Unternehmen liefern. Die Teilnehmer lernen zentrale Themen, z.B. für Cellerar (Wirtschaftsleiter des Klosters) und Abt, besser zu verstehen, in heutiges Denken zu übersetzen und für ihre unternehmerischen Aufgaben zu nutzen. Wichtige Themen sind die wesentlichen Aufgaben als Unternehmer: Sich und andere besser verstehen, Mitarbeiterauswahl, Mitarbeiterführung, der Umgang mit sich selbst und anderen, mit Konflikten und die Unternehmensnachfolge.

„Eine gute Führung ist die alleinige Aufgabe des Unternehmers“, sagt Notker Wolf. Im Seminar der Benediktinerinnen steht deshalb der Unternehmer mit seinen Aufgaben, seinen Sorgen und Nöten im Mittelpunkt. Er soll gestärkt, zufriedener und mit zahlreichen neuen Erkenntnissen in seinen Alltag zurückkehren, um andere Wege zu gehen und sein Unternehmen erfolgreicher zu führen.

Kursbeschreibung und Anmeldung hier