Früherkennung von Unternehmenskrisen.
Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern
und die anderen Windmühlen.
Immerhin kämpfen die Maschinenbauer aktuell mit etwa 15 Prozent Umsatzrückgang und Erholung scheint vor 2012 nicht in Sicht. Patentrezepte konnte man nicht finden, aber es war interessant, was die Initiatoren des Wettbewerbs, der immerhin seit 17 Jahren zu den führenden Benchmark-Wettbewerben der deutschen Industrie gehört, zum Nutzen des Wettbewerbs zu sagen hatten.
Dr. Günter Jordan von A. T. Kearney sagte: „Viele Neubewerber, besonders die kleinen Unternehmen, erleben angesichts unseres Fragebogens schon den ersten Aha-Effekt. Sie stellen nämlich fest, dass sie die meisten Unternehmenszahlen, die wir wissen möchten, selbst nicht kennen. Wenn sie nach dem ersten Schreck anfangen, ihre Zahlen zusammenzusuchen, entdecken die meisten recht schnell, wo es hakt im Unternehmen.“ Gerade in der Krise müsse dies ein Anstoß sein, sich genauer mit dem Unternehmen zu befassen, rät Eduard Altmann, Chefredakteur der „Produktion“. „Wer die wichtigen Kennzahlen seines Unternehmens nicht kennt, verspielt seine Zukunft.“
Die Krise nutzen
Nur wer die Zeit nutzt, da sind sich alle einig, wird aus der Krise gestärkt hervorgehen. Günter Jordan hat in seinem Vortrag die wichtigsten Maßnahmen benannt:
-
Liquidität sichern und Cash freisetzen.
Rund 40 Milliarden Euro würden in deutschen Unternehmen in unnötigen Beständen vergraben „Dabei hat Deutschland die besten Voraussetzungen für Hochgeschwindigkeits-Supply-Chains“, sagt Günter Jordan. „Wir haben noch längst nicht alle Möglichkeiten für ‚Ship to line’ oder ‚Produce to truck’ ausgenutzt.“
-
Case for Change
Sparen durch Veränderung und Verbesserung. Durch tägliches Kaizen erreicht man inkrementelle Veränderungen, die in der Summe groß sind. Mit mehrtägigen Workshops geht man Sprungveränderungen an, Projekte realisieren die großen Ziele wie zum Beispiel eine technologische Neuentwicklung.
-
Wertschöpfungskette optimieren
Die Besten erzielen 30 bis 40 Prozent der jährlichen Einsparungen über gemeinsame Optimierungen der Wertschöpfungskette mit Lieferanten und Kunden.
-
Kultur weiterentwickeln
Die Unternehmenskultur ist letztlich für den Erfolg des Unternehmens verantwortlich. In der Krise ist Kommunikation statt abtauchen angesagt, und zwar nach innen wie nach außen. Die Zeit von Kurzarbeit kann außerdem zur Weiterbildung und Personalentwicklung genutzt werden. Ein Plus, das sich auszahlt, wenn es wieder aufwärts geht.Tipp: Das Businessplan-System von TeamDenzer macht Ihre Unternehmenszahlen transparent und zeigt Ihnen, wo Sie Cash freisetzen können. Wir begleiten Sie bei der Umsetzung und bei weitreichenderen Maßnahmen.