Home   |   Impressum   |   Kontakt   |   Downloads   |   RSS-Feed   |   Netviewer   |   Login
Mit Freude und Zuversicht die Unternehmenszukunft gestalten:
Für mehr lohnende Kunden, höheren Gewinn, abgesicherte Liquidität.

Mit einem Brunnenfrosch kann man nicht über das Meer sprechen.

Fernöstliche Weisheit
Aktuell:
Was eine Website erfolgreich macht

Heutzutage kommt kein Unternehmen mehr ohne eine Internet-
Präsenz aus. Sie ist die Visitenkarte in der großen weiten Welt, der Umschlagplatz für Informationen über das
Unternehmen und seine Produkte für Kunden, Lieferanten
und alle anderen Interessierten. Viele Firmen verkaufen direkt
im Netz über Online-Kataloge. Doch auch wenn man
das nicht tut, sollte man sich der Erstellung und Pflege einer
Website mit großer Sorgfalt widmen oder ganz darauf
verzichten.

Unternehmer oder Jammerlappen?

In Ausgabe 3/2009 der Zeitschrift „brand eins“ veröffentlichte Wolf Lotter einen Artikel mit dem Titel „Der Sturm und die Windmühlen“. Kurz zusammengefasst ging es darum, dass es unterschiedliche Wahrnehmungen der aktuellen Krise gibt. Die einen rufen „Krise!“, die anderen fragen „Krise?“ und machen sich an die Arbeit. Die einen begreifen Krise als Katastrophe, die anderen als Chance.

Auf Seiten der Jammerlappen, die die Krise als Abgrund betrachten, sieht Lotter die großen Konzerne und ihre Manager sowie die Mehrheit der Wirtschaftsauguren. Auf Seiten der Unternehmen steht für Lotter in erster Linie der Mittelstand mit seinen unzähligen kleineren und mittleren Unternehmen, diejenigen also, die oft als Rückgrat der Wirtschaft bezeichnet werden. Sie sind diejenigen, die die Chancen in der Krise ergreifen und die Krise dazu benützen, die eigenen Kompetenzen zu stärken und Innovationen voranzutreiben. Sie sind laut Lotter diejenigen, die nicht sich selbst und ihre Schwierigkeiten in den Mittelpunkt der Welt stellen und nach Hilfe schreien, sondern den Kunden und seine Bedürfnisse ins Zentrum ihres Schaffens rücken.

Optimistischer Mittelstand

Grund für so viel Zuversicht gibt die im Januar veröffentlichte Internationale Wachstumsstudie der globalen Strategieberatung Simon-Kucher & Partners, deren Ergebnisse eine Klatsche für alle Schwarzseher sein sollten. Philip Grothe, Studienautor und Partner bei Simon-Kucher, stellte fest: „Die Wirtschaft ist gar nicht so erstarrt und festgefahren, im Gegenteil. Die Unternehmen machen jetzt verstärkt ihre Hausaufgaben und arbeiten Versäumtes nach anstatt das ganz große Rad zu drehen.“ Den Unternehmen sei durchaus bewusst, so Grothe, dass die Krise eine Erlös- und Absatzkrise sei und keine reine Kostenkrise. Von den 2.600 befragten europäischen Industrieunternehmen – ein Drittel von ihnen setzte zwischen einer Million und 50 Millionen jährlich um - richten sich dementsprechend 72 Prozent marktseitig aus. Denn Preis und Menge treiben nach wie vor maßgeblich den Gewinn. Runter mit den Preisen, rauf mit der Menge halten nur noch drei Prozent der Unternehmer für richtig.

Zentrale Ziele sehen die Unternehmen im Bereich „Kunden und Märkte“ mit verbesserten Angeboten in Service und Kundennähe, Innovationserfolgen und Technologieführerschaft sowie nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen. 80 Prozent halten dafür die „Stärkung der Innovationskraft für notwendig, über die Hälfte nannte „Optimierung der Geschäftsprozesse“ (67 Prozent), 50 Prozent hielten „Anpassung der Organisation“ für wichtig. Als größte Herausforderung für zukünftiges Wachstum sehen die Befragten eine effektive Marktentwicklung und –bearbeitung, insbesondere im Vertrieb.

Unternehmerischer Mut

Extrem wichtig schätzten die befragten Unternehmen „Innovationsmanagement“ ein. Um 35 Prozent soll sich demnach der Umsatzanteil von neu entwickelten Produkten in den nächsten fünf Jahren steigern. Für Forschung und Entwicklung wollen die Unternehmenslenker entsprechend mehr Geld investieren – das Budget soll in diesem Segment um 14 Prozent ansteigen. Nur wenige Unternehmen planen Fusionen und Übernahmen. Die meisten wollen ihre Mitarbeiter und deren Know-how halten.

Außerdem zeigte sich, dass Nordamerika in der Wachstumsplanung zugunsten von China, Indien, Osteuropa und Russland an Bedeutung verliert. Größere Unternehmen wollen verstärkt Tochtergesellschaften gründen, während kleinere Unternehmen lieber weniger kapitalintensive Wege wie den Export gehen wollen. Kleinbetriebe konzentrieren sich eher auf die heimischen europäischen Märkte, größere Unternehmen zieht es nach Asien.

Hausaufgaben statt Furcht

Das könnte kurz gefasst die Handlungsempfehlung aus der Studie sein. Oder – wie Wolf Lotter ein chinesisches Sprichwort zitierte – „Wenn der Sturm kommt, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen“.
Aufräumen, Kernkompetenzen und Alleinstellungsmerkmale weiterentwickeln, Innovationen vorantreiben, sich auf den Markt konzentrieren. Studienautor Grothe: „Man muss sich nur eine einfache Frage stellen: Was nützt meinem Kunden, wie kann ich dessen Bedürfnisse befriedigen. Dazu muss ich bereit sein, mit ihm zu reden – und nicht etwa meine Probleme zur öffentlichen Sache erklären.“ Viele Mittelständler trauen sich das offensichtlich zu.

Also: Nutzen Sie die Zeit, Ihr Haus zu bestellen. Haben Sie Mut.

TeamDenzer unterstützt sie mit methodischem Wissen und Fach-Kompetenz auf Ihrem Weg anders zu sein als die anderen – vom Selbstverständnis des Unternehmens (das Herausarbeiten der Kernbotschaft), über die Leistung (Ausprägen der Kernleistung aufgrund Einzigartigkeit) bis hin zum
überzeugenden Unternehmensauftritt (das richtige Kommunizieren der Kernbotschaft nach innen und außen).

 

Wenn Sie das Thema interessiert, bitten Sie einfach um Rückruf.